Demarkt.com.de Hamburg

Die Stadt Hamburg hat eine bemerkenswerte Geschichte von Handel, wirtschaftlicher Macht und Autonomie, aber auch von Krieg und Not.

Hanse

Alles beginnt im Jahr 808 n. Chr., Als Kaiser Karl der Große den Bau einer Burg auf dem sumpfigen Land zwischen der Elbe und der Alster anordnete, um slawische Stämme abzuwehren. Das Fort ist immer noch im Wappen der Stadt zu sehen. 1189 war ein wichtiges Jahr, da Friedrich I. Barbarossa dieser Stadt angeblich den Titel einer freien Reichsstadt innerhalb des Heiligen Römischen Reiches verlieh. Der steuerfreie Zugang zur unteren Elbe ermöglichte es der Stadt, eine Großmacht in Europa zu werden.

Einige Jahre später, 1241, bildete die reiche Handelsstadt Lübeck ein Bündnis mit Hamburg, das schließlich zum Bund der Hanse führte. Die Mitgliedschaft in diesem starken Geschäfts- und Verteidigungsbündnis zwischen den Küstenstädten Nordeuropas wäre wichtig für die wirtschaftliche Position Hamburgs auf dem Planeten. Das Erbe der Liga spiegelt sich immer noch im vollständigen Namen der Stadt wider: der Hanse und der Freien Stadt Hamburg.

Alsterschwäne

1664 erließ der Hamburger Senat ein Gesetz zur Rettung der Schwäne der Stadt. Jede Person, die es wagte, zu Tode zu schlagen, zu schießen, zu beleidigen oder einen Schwan zu essen, würde extrem bestraft. Es wird gesagt, dass Hamburg frei und hanseatisch sein wird, solange auf der Alster Schwäne leben. Noch heute werden die Alsterschwäne von der Stadtverwaltung gerettet und pflichtbewusst gepflegt. Behandeln Sie sie daher mit größtem Respekt.

Feuer und schwarzer Tod

Am 5. August 1284 ereignete sich in Hamburg ein schweres Schicksal, als ein Großbrand alle Wohnhäuser der Stadt bis auf eines beschädigte. Weniger als ein Jahrhundert später, 1350, tötete der Schwarze Tod, eine der tödlichsten Pandemien in der Geschichte der Menschheit, mehr als sechstausend Menschen, etwa die Hälfte der Stadtbevölkerung. Trotz gelegentlicher Plünderungen und Tragödien von Piraten wuchs die Stadt Hamburg weiter und verbreitete ihre Handelswege international.

Religion

Das Luthertum wurde im XNUMX. Jahrhundert zur Staatsreligion Hamburgs und zog viele religiöse Flüchtlinge aus Frankreich und den Niederlanden an. Auf jeden Fall führt dies auch zum Verlust der Staatsbürgerschaft der Katholiken in der Stadt. Ende des XNUMX. Jahrhunderts kamen die ersten Sephardi-Juden aus Portugal und bauten eine portugiesisch-jüdische Gemeinde in Altona auf.

Börse und das große Feuer

Nach Amsterdam und London wurde 1558 der Hamburger Aktienmarkt gegründet. Der kontinuierliche Wohlstand und das Wachstum der Stadt wurden kurzzeitig gestoppt, als Napoleon-Armeen 1810 in die Stadt einfielen und den gesamten Handel zerstörten. Nach der Niederlage Napoleons wurde die Stadt Hamburg befreit. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde diese Stadt zusammen mit Frankfurt, Bremen und Lübeck innerhalb des neuen Bundeslandes 38 erneut als freie Stadt bezeichnet. Doch 1842 ereignete sich erneut ein schlechtes Schicksal, als durch das Große Feuer 20,000 Hamburger obdachlos und über ein Drittel der Stadt in Trümmern lagen, darunter viele alte Gebäude wie die Nikolai-Kirche, die St. Petri-Kirche und das Rathaus.

Ersten Weltkrieg

Um die Jahrhundertwende war die Bevölkerung Hamburgs auf eine Million angewachsen. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs nahmen 230,000 Einheimische am Krieg teil - hauptsächlich junge Männer als Soldaten preußischer Regimenter, von denen 35,000 ihr Leben verloren. Aufgrund der starken Abhängigkeit vom Handel wurde die Hamburger Wirtschaft durch die nach dem Krieg gestörten Handels- und Handelsstörungen schwer verkrüppelt. Die Stadt verlor auch den größten Teil ihrer Geschäftsflotte durch Kriegsreparaturen sowie viele ihrer Handelswege, als Nachkriegsdeutschland gezwungen war, seine Kolonien aufzugeben.

Operation Gomorra und Frieden

Gegen Kriegsende mussten amerikanische und britische Bomber ganze Stadtteile beschädigen, die als Operation Gomorrah bezeichnet wurden - bis sich das NS-Regime 1945 endgültig ergab. Insgesamt wurden 40,000 Tonnen Bomben abgeworfen, wobei etwa 43,000 Deutsche getötet wurden Zivilisten. Der zweite Weltkrieg führte zur Zerstörung von über fünfzig Prozent des inländischen Eigentums, vierzig Prozent der Industriegebiete und achtzig Prozent des Hafengebiets. Heute sind die verbliebenen Ruinen und die Denkmäler von St. Nikolai eine deutliche Erinnerung an die groß angelegte Verwüstung des Krieges. Nach der britischen Besetzung nach dem Krieg wurde die Homöostatische und Freie Stadt Hamburg 1949 ein Staat innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, der heute aus XNUMX Staaten besteht.

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